Eine Induktionsheizmaschine zum Härten ist ein System, das speziell für die Härtephase des Wärmebehandlungsprozesses konfiguriert ist. Sie kombiniert die Induktionsheizeinheit mit einer kontrollierten Abschreckeinrichtung. Der Prozess erfolgt sequenziell: Zuerst erhöht die Induktionsspule rasch die Temperatur der definierten Zone des Stahlbauteils über dessen kritischen Umwandlungspunkt. Unmittelbar nach Beendigung des Heizzyklus wird ein Abschreckmedium (wie Wasser, Polymersuspension oder Öl) gezielt auf den erhitzten Bereich aufgebracht, um diesen schnell abzukühlen. Diese schnelle Abkühlung wandelt die austenitische Mikrostruktur in hartes Martensit um. Die Integration von Erhitzen und Abschrecken in einer Maschine gewährleistet eine präzise zeitliche Abstimmung und Applikation, was entscheidend ist, um die gewünschte Härte, Randschichttiefe und Mikrostruktur ohne Rissbildung oder übermäßige Verzugserzeugung zu erreichen. Stiefel Combustion entwickelt diese Maschinen mit maßgeschneiderten Abschrecksystemen, die auf die Spulengeometrie und die jeweiligen Materialanforderungen abgestimmt sind. Diese kontrollierte Umgebung garantiert von Teil zu Teil wiederholbare und hochwertige Ergebnisse. Wenn Ihre Anwendung eine präzise, lokal begrenzte Härtung mit integriertem Abschrecken erfordert, laden wir Sie ein, mit uns Kontakt aufzunehmen, um die technischen Spezifikationen unserer Induktionshärtmaschinen zu besprechen.